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Besuch in Eichstätt

 

 14 Mitglieder trafen sich Anfang September in Eichstätt, zunächst am Informationszentrum Altmühltal.

 

 

Das Informationszentrum ist im ehemaligen Kloster Notre Dame du Sacré Cœur untergebracht. Der Barockbau ist eines der bedeutendsten Bauwerke Eichstätts, geschaffen von Gabriel de Gabrieli, dem genialen Baumeister der Eichstätter Fürstbischöfe. Architektonischer Höhepunkt ist die großartige Barockkuppel mit farbenfrohem Deckengemälde von Johann Georg Bergmüller. Es gilt als dessen sakrales Meisterwerk in der Altmühlstadt Eichstätt und ist heute stilvoller Rahmen für Konzerte und Ausstellungen. Ein Erlebnis erwartete uns auf der Galerie in der Kuppelhalle. Hier konnte man man den Anblick des herrlichen Kuppelfreskos genießen, untermalt von Musik von Komponisten aus dem Naturpark Altmühltal.

 

 

 

Über zwei Stockwerke erstreckt sich die Ausstellung, die klassische Elemente mit vielen Stationen zum Hören, Fühlen und Entdecken verbindet.

Zum Abschluss der Führung sahen wir den Naturgarten mit charakteristischen Biotopen des Naturparks.

Nach diesen vielfältigen Eindrücken ging es zur wohlverdienten Kaffeepause.

 

 

Nach der Stärkung mit Kaffee, Kuchen oder Eis nahm uns der nächste Fremdenführer an die Hand: Domenico Barbieri – er ist einer der Graubündner Baumeister, die in Eichstätt wirkten. Er war Baumeister, Polier und Vertraute des fürstlichen Hofbaumeisters Gabriel de Gabrieli. In einer Kostümführung erzählte er in einer Zeitreise rückblickend Stationen seines ungewöhnlichen Lebens:  von einer Kindheit in bitterer Armut, langen Jahren der Einsamkeit in der Fremde und schließlich die Geschichte seines sozialen Aufstiegs. Er berichtete aus seinem Leben, von seinem Beruf sowie von Freundschaften und Intrigen unter den „welschen“ Handwerkern.

 

 

So vermittelte die ebenso spannende wie unterhaltsame Kostümführung ein lebendiges Bild von Kunst, Kultur und der höfischen wie bürgerlichen Welt Eichstätts im 18. Jahrhundert. Aber auch die Erläuterungen zu den prachtvollen Barockbauten wie die Residenz mit dem prunkvollen Spiegelsaal, das bischöfliche Ordinariat oder die Domherrenhöfe kamen nicht zu kurz.

Die Führung endete an der ehemaligen Herrentrinkstube, die von Barbieri nach dem Tode von Gabriel de Gabrieli errichtet wurde.

Ein guter Übergang zur daraufhin folgenden Einkehr und Abendessen in einem Eichstätter Lokal.

Es war ein informativer und schöner Nachmittag im Kameradenkreis. Schade, dass lediglich 14 Mitglieder teilgenommen haben.

 

Bericht: Peter Metzger, Fotos: Udo Nagels                                                     

 

6. Treffen ehemaliger Angehöriger der Ingolstädter Pioniereinheiten

 

Mit einem herzlichen Grüß Gott und Anker Wirf begrüßte der Vorsitzende Peter Metzger ca. 70 aktive und ehemalige Pioniere des Standortes Ingolstadt in der Pionierkaserne auf der Schanz. Vertreten waren Ehemalige aller aufgelösten und der derzeit aktiven Pionierverbände und -einheiten.

Die Pionierkameradschaft hatte zum 6. Treffen der ehemaligen Angehörigen Ingolstädter Pionierverbände und -einheiten eingeladen. Ein Treffen, das bereits 2020 stattfinden sollte, aber aus bekannten Gründen abgesagt werden musste. Die Kameradschaft hat sich zum Ziel gesetzt, einerseits die Geschichte und Tradition aufgelöster Pioniertruppenteile der Bundeswehr des Standortes Ingolstadt zu pflegen, andererseits den Zusammenhalt der aktiven Pioniere mit den ehemaligen Pionieren zu fördern. So konnte der Vorsitzende auch einige aktive Soldaten begrüßen.

Zum Auftakt gestaltete der katholische Militärpfarrer Dr. Pedro Stanko gemeinsam mit seinem evangelischen Kollegen Pfarrer Wolf Eckhard Miehtke einen ökumenischen Gottesdienst.

Beim gemütlichen Beisammensein in den Räumen des Heimbetriebes in der Pionierkaserne standen dann die Erinnerungen an gemeinsam Erlebtes der Dienstzeit bei den Pionieren im Mittelpunkt nach dem Motto:

„Weißt Du noch …?“.

Bei herrlichem Sommerwetter ließen sich die Teilnehmer das reichhaltige Grillbuffet schmecken. Für den Nachmittag hatten die Damen der Pionierkameradschaft ein Kuchenbuffet vorbereitet.

Alle Teilnehmer waren sich einig, einen gelungenen Tag verbracht zu haben und in 2 Jahren zum nächsten Ehemaligentreffen kommen zu wollen.

 

Text: Peter Metzger

Fotos: Udo Nagels

 

 

„Geschichten um Ingolstadt“

Stadtführung durch unser Mitglied Udo Nagels

 

Am 5. Mai seit einer gefühlten Ewigkeit der erste kleine, gemeinsame Ausflug unserer Kameradschaft. In die Ferne soll es in diesem Jahr noch nicht gehen, weshalb wir den Wiederstart, nach den Coronabeschränkungen, in unserem geschichts- und geschichtenträchtigen Ingolstadt wählten. Unser 1. Vorsitzender, Oberstleutnant a.D. Peter Metzger, hat vor einer Weile mehr zufällig im Internet mitbekommen, dass eines unserer Mitglieder, Oberstleutnant a.D.d.R. Udo Nagels, Führungen in Ingolstadt anbietet. Und selbstredend wurde die Anfrage sofort positiv beantwortet.

Am frühen Nachmittag dann der Start vor dem Alten Rathaus am Modell. Über u.a. Hieronymusgasse, Kirchhof der Moritzkirche, den Schliffelmarkt, die einstige Eulenburse, llluminatensaal, einer mutmaßlichen „Wirkungssstätte“ Frankensteins, vorbei an ehemaligem Pedellhaus und Kamerariat, Orbansaal und Wohnhaus Professor Eck’s, endete die kleine Tour nach gut 90 Minuten im Biergarten des „Mo“.

Zentrales Thema der Führung war das diesjährige Jubiläum, denn die erste bayerische Landesuniversität wurde vor 550 Jahren, im Frühsommer des Jahres 1472, in Ingolstadt gegründet und hatte ihren ersten Sitz in der Hohen Schule. Und ohne diese Universitätsgeschichte gäbe es in und über Ingolstadt mutmaßlich eher recht wenig zu erzählen.

 

Und so kreisten nahezu alle Themen um unsere ehemalige Universität in Ingolstadt, die die Wiege für viele der spannenden Ingolstädter Geschichten ist:

Die Illuminaten um Adam Weishaupt, der wohl berühmteste Ingolstädter Student, Viktor Frankenstein, das Reinheitsgebot für Bier, das Leben und Wohnen der Studenten in Ingolstadt, die Entdeckung der Sonnenflecken, die erste topografische Karte der Welt, Bayerns erstes Geschichtsbuch, welches diese Bezeichnung verdient, die Gegenreformation und die „Sau von Ingolstadt“, die Jesuiten und Georg der Reiche sind nur eine Auswahl dessen, was Ingolstadt an Besonderheiten, Geschichte und insbesondere Geschichten rund um die altehrwürdige Universität bietet.

Als Universitätsstadt hatte Ingolstadt dann eine Zwangspause eingelegt, nach 328 Jahren von 1800 mit der Verlegung zunächst nach Landshut, der erneuten Verlegung im Jahr 1826 nach München, bis hin zum Wiederaufleben des Universitätslebens seit 1989. Die alte Universität aber besteht noch immer in München, die sehr wohl bekannte LMU (Ludwig-Maximilians-Universität). Und auch „unser“ Georgianum ist „mitgewandert“ und hat seinen Fortbestand unverändert als zweitältestes Priesterseminar der Welt.

Keine Zwangspause, sondern eine verdiente Pause, nach den gut 90 Minuten Fußmarsch und der vollen Konzentration auf die Geschichten um unser Ingolstadt, wurde dann anschließend im Biergarten durch die insgesamt 22 Teilnehmenden eingelegt.

Bericht und Fotos Udo Nagels (mit freundlicher Unterstützung durch Wolfgang Bayer)

 

Vorstand der Pionierkameradschaft Ingolstadt wiedergewählt

 

Nach der coronabedingten zweijährigen Pause trafen sich die Mitglieder der Pionierkameradschaft Ingolstadt Ende April in der Pionierkaserne auf der Schanz zur Mitgliederversammlung.

Der Vorsitzende Oberstlt. a.D. Peter Metzger konnte neben den Ehrenmitgliedern auch das ranghöchste Mitglied Brigadegeneral a.D. Wolfgang Krippl begrüßen. An der Versammlung nahm auch der Kommandeur der Pionierschule, Brigadegeneral Uwe Becker teil, der sich in einem Grußwort an die Mitglieder wandte.

Nach dem Totengedenken, dem Tätigkeits- und dem Kassenbericht des Vorsitzenden sowie des Kassiers standen die Neuwahlen des Vorstandes im Fokus. Unter Leitung des Wahlvorstandes Oberstlt. a.D. Herbert Beyerlein wurde der Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. So werden die Geschicke der Kameradschaft in den nächsten zwei Jahren geleitet durch den 1. Vorsitzenden Peter Metzger, den 2. Vorsitzenden Oberstlt. Andreas Rüger, den Schriftführer OSF a.D. Thorsten Hoffmann und den Kassier OSF a.D. Herbert Geinzer. Der Vorstand berief danach sieben Mitglieder in den Beirat: Oberstlt. a.D. Wolfgang Bayer, OSF a.D. Jürgen Beyer, Herbert Beyerlein, OTL a.D. Klaus Koppetsch, Stabsfeldwebel Richard Lankes, Stabsfeldwebel Sven Köber und Oberstlt. a.D. Udo Nagels.

Als erste Amtshandlung zeichnete der wiedergewählte Vorstand langjährige Mitglieder aus.

25 Jahre sind Leander Dehm, Manfred Moritz, Udo Nagels, Jörg Rademacher, Siegfried Schäfer, Manfred Wild und Albert Wittmann dabei.

40 Jahre ist Martin Kipfelsberger Mitglied in der Kameradschaft.

50 Jahre halten Wolfgang Gareiß und Jürgen Rimrod dem Verein die Treue.

60 Jahre ist Adolf Nebel treues Mitglied.

Mit einer gemeinsamen Brotzeit im Kasino der Pionierkaserne beendeten die Mitglieder die Versammlung.

 

Text: Peter Metzger

Foto: Udo Nagels

Der neue Vorstand der Pionierkameradschaft Ingolstadt mit geehrten Mitgliedern